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Sogenannte Rollenbiographien werden im Deutschunterricht oder beim Theater dafür genutzt, sich in eine Figur hineinzuversetzen. Die Leitfragen für solche Rollenbiografien sind wunderbare Prompt-Anleitungen für fiktive Interview mit der KI, z.B. im Geschichtsunterricht- oder Fremdsprachenunterricht. Aber auch für alle andere Fächer. Ein Impuls. Anlass ChatGPT und Co. kann nicht nur für schnelle Antworten oder kurzes Nachfragen genutzt werden, sondern für einen motivierenden Unterricht (in der Deutschdidaktik würde man es handlungs- und produktionsorientiert nennen). Im Deutschunterricht kann man z.B. mit dem richtigen Prompt dafür sorgen, dass ChatGPT eine literarische Figur ist, die man interviewen kann. Im Geschichtsunterricht geht das mit historischen Figuren. Im Sprachunterricht mit Bewohnern von Städten. Im Interview mit der FAZ erklärte ich, warum ich dies interessant finde: “Wir haben vor dem Hintergrund unseres historischen Wissens in der achten Klasse auf ChatGPT einen armen Industriearbeiter im geographischen Deutschland des 19. Jahrhunderts über seine Wohn- und Familienverhältnisse befragt und das Ergebnis dann abgeglichen mit unseren Kenntnissen. Diese kritische Beurteilung der jeweiligen Ergebnisse ist (…) wichtig.” Durchführung Aus meiner Sicht bietet sich eine solche Befragung im Unterricht dann an, wenn schon inhaltlich gearbeitet worden ist. Denn zum einen ist schon die Erstellung eines Prompts, der auf einer Rollenbiografie beruht eine erste Vertiefung. Zum anderen halte ich die Reflexion der Ergebnisse für zentral. Sowohl, wenn diese gut ausfallen als auch, wenn Fehler enthalten sind. Das Ganze kann z.B. so aussehen: Interview mit...
Sogenannte Rollenbiographien werden im Deutschunterricht oder beim Theater dafür genutzt, sich in eine Figur hineinzuversetzen. Die Leitfragen für solche Rollenbiografien sind wunderbare Prompt-Anleitungen für fiktive Interview mit der KI, z.B. im Geschichtsunterricht- oder Fremdsprachenunterricht. Aber auch für alle andere Fächer. Ein Impuls. Anlass ChatGPT und Co. kann nicht nur für schnelle Antworten oder kurzes Nachfragen genutzt werden, sondern für einen motivierenden Unterricht (in der Deutschdidaktik würde man es handlungs- und produktionsorientiert nennen). Im Deutschunterricht kann man z.B. mit dem richtigen Prompt dafür sorgen, dass ChatGPT eine literarische Figur ist, die man interviewen kann. Im Geschichtsunterricht geht das mit historischen Figuren. Im Sprachunterricht mit Bewohnern von Städten. Im Interview mit der FAZ erklärte ich, warum ich dies interessant finde: “Wir haben vor dem Hintergrund unseres historischen Wissens in der achten Klasse auf ChatGPT einen armen Industriearbeiter im geographischen Deutschland des 19. Jahrhunderts über seine Wohn- und Familienverhältnisse befragt und das Ergebnis dann abgeglichen mit unseren Kenntnissen. Diese kritische Beurteilung der jeweiligen Ergebnisse ist (…) wichtig.” Durchführung Aus meiner Sicht bietet sich eine solche Befragung im Unterricht dann an, wenn schon inhaltlich gearbeitet worden ist. Denn zum einen ist schon die Erstellung eines Prompts, der auf einer Rollenbiografie beruht eine erste Vertiefung. Zum anderen halte ich die Reflexion der Ergebnisse für zentral. Sowohl, wenn diese gut ausfallen als auch, wenn Fehler enthalten sind. Das Ganze kann z.B. so aussehen: Interview mit...
Zum vollständigen Beitrag: UNTERRICHT: Interviews mit der KI führen – für alle Fächer
https://bobblume.de/2023/12/18/unterricht-interviews-mit-der-ki-fuehren-fuer-alle-faecher/