Vorschau:
Ja, das ist dann sehr schnell beantwortet oder in sehr lange. Meine kurze Antwort: Beziehung, Beziehung, Beziehung, Konsequenz. Ich versuche mich mal an einer längeren Antwort, aber egal wie – das Thema hat Shitstorm Potential. Seid freundlich bitte. Wir gehen mal vom großen Ganzen aus. „Der Geist des Hauses“ es macht einen riesigen Unterschied, ob sich alle für alle Kinder zuständig fühlen oder ob man doch eher mit dem Blick in die eigene Klasse gerichtet ist. Ich habe das Glück an einer Schule zu arbeiten, wo die Türen fast immer offen sind, die Kinder freundlich gegrüßt werden und freundlich zurück grüßen und wo alle an einem erzieherischen Strang ziehen. Daher gibt es auch bei Störungen/Vergehen ein Nachdenkblatt für die 1/2 und ein Nachdenkblatt für die 3/4, das alle gleichermaßen nutzen können. Die Kinder bearbeiten das und die Lehrkraft und die Eltern unterschreiben anschließend. Das nutzt die ganze Schule und steht als ein Werkzeug zur Verfügung. Wenn kein gutes Arbeiten möglich ist, kann man das Kind auch einfach mal für 20 Minuten in die angrenzende Klasse setzen, das ist dem Kind dann ein bisschen peinlich (soll es auch durchaus sein), geht aber halt nur, wenn die anderen Lehrer:innen das auch mittragen. Dort kann z.B. einfach weiter gearbeitet werden oder auch der Nachdenkzettel ausgefüllt werden. Dann gibt es klassische Konsequenzen: Es gibt ständig Stress in der Pause, dann gibt es auch mal Pausenverbot. Natürlich muss dann auch mit dem Kind diesbezüglich inhaltlich gearbeitet werden. Vom drinnen sitzen wird das...

Zum vollständigen Beitrag: Umgang mit Unterrichtsstörungen
https://fraulocke-grundschultante.de/2021/07/umgang-mit-unterrichtsstoerungen/