Vorschau:
Die letzten zwei Tage habe ich neben meinem Unterricht viel Zeit an anderen Bildungsstätten verbracht. Mittwoch war ich im „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ (ZfsL) Siegen – das ist der Ort, an dem die Lehramtsanwärter einmal in der Woche zusammenkommen um über Sorgen, Nöte, Hoffnungen und Wünsche des Referendariats zu sprechen. Im Unterschied zum populären Hashtag #Stresserendariat habe ich diese Zeit als enorm positiv im Kopf. Die Atmosphäre war wertschätzend geprägt, das Miteinander positiv und es gab ein stetes Bemühen, die Hierarchien möglichst flach zu halten. Umso schöner, wenn man hier und da zurückkommen darf. Ich war eingeladen worden, einen Vortrag über „differenziertes Lehren und Lernen mit Lerntheken“ zu halten. So gerne ich mit Teenagern arbeite: Im Bereich der Erwachsenenbildung zu arbeiten, könnte ich mir auch gut vorstellen. Intellektuell anspruchsvolle Diskussionen, respektvoll vertretene Meinungen und kritische Nachfragen. Das hat schon richtig Spaß gemacht und abends stelle ich fest, dass ich mich ein bisschen in den Gedanken verliebt habe, auch mal in diese Richtung zu schnuppern. Echtes Kontrastprogramm dann früh am nächsten Morgen: Als Abteilungsleiter für die unteren Jahrgänge fällt die Kommunikation mit den Grundschulen in meinen Aufgabenbereich und so begann der Tag für mich an einer hiesigen Grundschule. Und, ach, was für ein Gewusel. Die Schulleiterin nahm mich kurzerhand mit in ihren Unterricht und wo immer ich auftauche gibt es (nicht nur) bei Kindern vor...
Die letzten zwei Tage habe ich neben meinem Unterricht viel Zeit an anderen Bildungsstätten verbracht. Mittwoch war ich im „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ (ZfsL) Siegen – das ist der Ort, an dem die Lehramtsanwärter einmal in der Woche zusammenkommen um über Sorgen, Nöte, Hoffnungen und Wünsche des Referendariats zu sprechen. Im Unterschied zum populären Hashtag #Stresserendariat habe ich diese Zeit als enorm positiv im Kopf. Die Atmosphäre war wertschätzend geprägt, das Miteinander positiv und es gab ein stetes Bemühen, die Hierarchien möglichst flach zu halten. Umso schöner, wenn man hier und da zurückkommen darf. Ich war eingeladen worden, einen Vortrag über „differenziertes Lehren und Lernen mit Lerntheken“ zu halten. So gerne ich mit Teenagern arbeite: Im Bereich der Erwachsenenbildung zu arbeiten, könnte ich mir auch gut vorstellen. Intellektuell anspruchsvolle Diskussionen, respektvoll vertretene Meinungen und kritische Nachfragen. Das hat schon richtig Spaß gemacht und abends stelle ich fest, dass ich mich ein bisschen in den Gedanken verliebt habe, auch mal in diese Richtung zu schnuppern. Echtes Kontrastprogramm dann früh am nächsten Morgen: Als Abteilungsleiter für die unteren Jahrgänge fällt die Kommunikation mit den Grundschulen in meinen Aufgabenbereich und so begann der Tag für mich an einer hiesigen Grundschule. Und, ach, was für ein Gewusel. Die Schulleiterin nahm mich kurzerhand mit in ihren Unterricht und wo immer ich auftauche gibt es (nicht nur) bei Kindern vor...