Vorschau:
Mit Blick auf den nächste Woche erneut stattfindenden Gipfel im Bundeskanzleramt stellt der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, heraus, dass es momentan grundsätzliche Fehlannahmen in der Kommunikation über die Situation an Schulen gibt.„Normal“ vs. Schule unter Pandemiebedingungen„Zum ersten wird so getan, als wäre alles bisher normal gewesen und würde erst jetzt mit steigenden oder stagnierenden Infektionszahlen anders. Das stimmt nicht. Seit März haben wir keinen flächendeckend normal laufenden Schulbetrieb mehr. Seien es Hygieneregeln, plötzlich verordnete Quarantäne und die Anstrengungen, die digitale Infrastruktur und Ausstattung zu verbessern: All das hat es vorher nicht gegeben, braucht Zeit und macht etwas mit den Menschen. Das wird konsequent ignoriert. Dabei ist es dringend notwendig, die Schülerinnen und Schüler individuell zu begleiten. Das gelingt den Lehrkräften am besten mit der Unterstützung von multiprofessionellen Teams.“Ehrlich machen, Spielräume schaffen„Das Recht auf Bildung ist ein hohes Gut, wie auch der Schutz der Unversehrtheit. Und trotzdem kann an manchen Stellen gar nicht die...